Aus der Stiftung
Wir freuen uns, dass seit Anfang des Jahres elf neue Studierende den Kreis der Stipendiat*innen erweitern. Erfahren Sie Spannendes über ihr Studium, ihre Motivation und Ziele. Seit diesem Jahr kooperiert die Stiftung mit dem Senckenberg Global Fellowship Program. Das Ziel des Programms ist es, talentierte Nachwuchswissenschaftler*innen aus dem Globalen Süden zu fördern, exzellente Forschung zu unterstützen, das weltweite Kooperationsnetzwerk auszubauen und zu stärken und zum globalen Austausch von Wissen beizutragen. 2023 haben einige Stipendiat*innen ihr Studium erfolgreich abgeschlossen: Herzlichen Glückwunsch! Mit ihrem Erfahrungsschatz bereichern sie nun das Alumni-Netzwerk und unterstützen als Mentor*innen aktuelle Stipendiaten.

Andrii Yevchuk | Pharmazie (Staatsexamen), Freie Universität Berlin
„Die Stiftung zeichnet sich durch ihre Unterstützung begabter Studierender aus, die trotz finanzieller oder persönlicher Herausforderungen ihr volles Potenzial entfalten möchten. Ich freue mich darauf, Teil dieser engen Gemeinschaft zu sein und dazu zu gehören.“

Alexa Schäffler | Biologie (Staatsexamen), Technische Universität München
„Mich motiviert das Ziel, die Schönheit unserer Welt für die folgenden Generationen zu bewahren und so weiterhin teilen zu können. Darin bestärken mich auch immer wieder inspirierende und motivierte Menschen in meinem Umfeld, die ähnliche Ziele haben.“

Julia Lu | Außerschulische Kunstpädagogik und Erziehungswissenschaft (Master), Universität Gießen
„Ich möchte Menschen, ob jung oder alt, bedürfnisorientiert begleiten, sie in ihren Fähigkeiten fördern und in ihren Schwierigkeiten unterstützen. In meiner Arbeit möchte ich mich darauf konzentrieren, sowohl die Einzelperson zu stärken als auch die Bedeutung des sozialen Miteinanders zu vermitteln.“

Michael Haghos | International Finance (Bachelor), Frankfurt University of Applied Sciences
„Es motiviert mich besonders, dass die Kenntnisse, die ich im Finanzstudium erwerbe, direkt in meiner beruflichen Laufbahn anwendbar sind. Die Praxisnähe des Studiums bedeutet mir sehr viel. Darüber hinaus treibt mich meine persönliche Leidenschaft für ständiges Lernen an.“

Mohab Abbas | Entrepreneurship (Master), Heilbronn University of Applied Sciences
„Mein Ziel ist es, wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen und sozial schwächeren, insbesondere Zugewanderten, die Möglichkeit zu geben, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Ich hege den tiefen Wunsch, ein Waisenhaus in Ägypten zu gründen. Mein soziales Engagement wird ein integraler Bestandteil meiner beruflichen Reise sein.“

Christian Graf | Humanmedizin (Staatsexamen), Universität Frankfurt am Main
„Ich möchte meinen Mitmenschen die Möglichkeit geben, ihre Lebenssituation, Leiden und Krankheiten zu verbessern. Für mich ist ein wichtiger Punkt hierbei auch die medizinische Versorgung für die breite Bevölkerung unabhängig von Alter, Status oder örtlichem Zugang.“

Suzan Safari | Bauingenieurwesen (Bachelor), Frankfurt University of Applied Sciences
„Das Stipendium ist für mich eine Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen und mich stärker in die deutsche Gesellschaft zu integrieren, während ich gleichzeitig meine Studienziele erreichen kann.“

Niket Kapoor | Biophysik Management & Data Science (Master), Leuphana Universität Lüneburg
„In meinem Studium inspiriert mich die Möglichkeit, mit den Tools und Theorien, die ich tagtäglich lerne, gesellschaftlich relevante Themen angehen zu können. Die Bandbreite an Use Cases, die mit KI allgemein und mit Machine Learning insbesondere bedient werden können, motiviert mich, die doch schwere Materie verstehen und anwenden zu wollen.“

Irene-Rose Madindou | Ökologie/Ornithologie (Master), Senckenberg Global Fellowship Program
„Ich interessiere mich für die Erforschung von Vögeln, um Veränderungen in der Gesundheit von Ökosystemen zu erforschen, Zusammenhänge in der Ökologie zu verstehen und wegen ihrer unglaublichen Vielfalt und Schönheit in der Morphologie. Ich würde gerne die Ornitherapie fördern, die zur Behandlung psychischer Erkrankungen eingesetzt werden kann.“

Andres Rießle | Humanmedizin (Staatsexamen), Universität Gießen
„Mich fasziniert die Unfallchirurgie am meisten. Das Interessante dabei ist, dass man mit Hilfe des eigenen handwerklichen Geschicks und dem entsprechenden Fachwissen, innerhalb kürzester Zeit Menschen helfen und deren Leben zum Positiven verändern kann.“

Maxine Sokolowski | Biowissenschaften (Master), Universität Würzburg
„Das Stipendium ist vor allem eine Bestätigung dafür, dass meine bisher erbrachten Leistungen und Mühen gewürdigt werden und meine Wissens- und persönliche Entwicklung anerkannt wird. Es ermutigt mich, weiterhin mein Bestes zu geben und meine akademischen und persönlichen Ziele zu verfolgen.“
Wir danken unseren Förderern in 2023!
Mit Ihren Spenden ermöglichen wir bedürftigen Studierenden, ein ihrer Begabung entsprechendes Hochschulstudium zu absolvieren. Zudem verwirklichen wir Seminare und Workshops für Stipendiaten zur Stärkung ihrer Persönlichkeit sowie sozialen Kompetenzen. Unterstützen auch Sie unsere Arbeit. Stiften Sie Bildung! Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter Spenden. Sprechen Sie uns an!
Alumni-Webseminar: „Geschickt, gewitzt oder geradeaus – Schlagfertig in Kontroversen“

»Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.«
Mark Twain
amerikanischer Schriftsteller, Verleger und Dozent (1835 – 1910)
Schlagfertigkeit ist erlernbar, sagt Mathias Hamann, Vizemeister im deutschsprachigen Debattieren und Trainer und Gründer bei Institut für Kommunikation und Gesellschaft. Sein Webseminar für Alumni der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung bot im Rahmen vieler praktischer Übungen zu den sieben Stufen der Schlagfertigkeit die Möglichkeit, bewusst und besser in herausfordernden Situationen zu reagieren und den persönlichen Stil und Reaktionsschemata weiterzuentwickeln. Eine Teilnehmerin gibt einen Einblick in das Seminar.
Bericht einer Teilnehmerin
von Kim-Mona Güse
In dem Webseminar über Schlagfertigkeit mit Mathias Hamann tauchten wir in die beeindruckende Welt der schlagfertigen Kommunikation ein. Es gab zwei Wege der Teilnahme: entweder aktiv teilnehmen oder uns in stille Beobachter verwandeln und nur lauschen. Doch wer wollte schon nur zuhören, wenn es darum ging, sich den Angriffen des Lebens mit Bravour zu stellen? In Kleingruppen übten wir, wie wir auf bissige Kommentare reagieren und diese parieren. Denn Mathias Hamann, immerhin der Vizemeister im deutschsprachigen Debattieren, weiß genau, wie man sich verbalen Herausforderungen stellen kann. Wir reflektierten, wie wir persönlich auf Provokationen reagieren. Einige von uns neigen dazu, zu erstarren oder zu verstummen, während andere verbal aggressiv kontern. Denn schließlich sind wir Menschen soziale Wesen und reagieren auf psychische Angriffe ähnlich wie auf physische Angriffe mit unseren natürlichen Reaktionsmustern: Flucht, Angriff oder Erstarren. Das Spannende daran? Unsere Reaktionen sind wählbar und veränderbar und werden nicht von der Situation oder unserem Gegenüber bestimmt. Bei der Definition von Schlagfertigkeit wurde uns verdeutlicht: Es geht um Reaktion, Witz und Diskussion. Dabei ist es wichtiger, überhaupt zu reagieren als witzig zu reagieren.

Kim-Mona Güse | Alumna | Psychologie (Master), Universität Bielefeld
»Wir haben gelernt, dass Schlagfertigkeit mehr ist als nur schnelle Antworten geben. Es ist die Kunst, in jedem Moment die richtige Reaktion zu finden und dabei die Kontrolle über die Situation zu behalten.«
In verschiedenen Übungen erklommen wir die 7 Stufen der Schlagfertigkeit, sortiert nach verbaler Aggressivität und kognitiver Anstrengung. Die ersten Stufen reichen von „Zeit gewinnen“ durch Innehalten bis zu „Kurzen Antworten“, die den Angriff auf das Gegenüber lenken. „Fragen stellen“ ist die nächste Stufe, gefolgt vom „Spiel der Sprache“ und der Kunst, Aussagen umzudefinieren. Die „Zustimmung“ zur Provokation nimmt die Angriffsenergie und wandelt sie um, während die „Meta-Ebene“ die Beziehungsebene betont. Schließlich können wir auch „Klare Grenzen setzen“, wenn es notwendig ist.
In diesem spannenden Web-Seminar haben wir gelernt, dass Schlagfertigkeit mehr ist als nur schnelle Antworten geben. Es ist die Kunst, in jedem Moment die richtige Reaktion zu finden und dabei die Kontrolle über die Situation zu behalten. Das Fazit dieses Web-Seminars ist klar: Schlagfertigkeit ist erlernbar und kann in vielfältigen sozialen Kontexten eingesetzt werden, um unsere Kommunikation zu verbessern.
Workshop „Business Knigge“ – Der erste Eindruck zählt
Der Workshop „Business Knigge – Professionell auftreten, gut ankommen“ mit Hesse-Schrader machte die Stipendiaten mit den wichtigsten Regeln für ihren beruflichen Alltag vertraut. Während sich stellenbezogene Anforderungen an Mitarbeiter heute schnell verändern können, bleibt der Anspruch an das Beherrschen der sozialen Etikette beständig. Stipendiat Ali Mahmoudiyan berichtet von seinen Erfahrungen.
Erfahrungsbericht
von Ali Mahmoudiyan
Nach einer vollen Woche mit einer Klausur am Samstag nochmal einen Wecker zu stellen und dieses Mal sogar für 5:30 Uhr, damit ich um 6:40 in Leipzig im Zug sitze und ab 10 Uhr in Frankfurt an dem Seminar teilnehmen kann, war etwas anstrengend. Aber genau wie erwartet und genau wie alle anderen Seminare bei der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung bis jetzt, hat mir das Seminar „Business Knigge“ wieder so viel gegeben und so viel Spaß gemacht, dass ich mich seit zwei Wochen auf diesen einen Samstag in Frankfurt gefreut habe und jetzt mit einer genauso guten Laune um 20 Uhr im Zug zurück nach Leipzig sitze.
Das erste, was mir jedes Mal bei den Veranstaltungen meiner Stiftung auffällt, ist die Stimmung und der emotionale Aspekt und die extrem wichtigen Inhalte auf einem sehr hohen Niveau. Nicht umsonst werden dafür meine Reisen nach Frankfurt finanziert. Aber es macht einfach so viel Spaß, dass die Zeit immer sehr schnell vergeht und diese Samstage sich eher wie gemeinsame Ausflüge oder Unternehmungen mit Freunden anfühlen. Zumal es in der Stiftung vor allem seit der Wochenendfahrt und seit der Berlinfahrt eine sehr freundliche oder gar „familiäre“ Atmosphäre herrscht! Was mir an diesen ganzen Seminaren vielleicht am besten tut, ist alleine dieses „Gefühl“, dass ich als junger Mensch so sehr wertgeschätzt werde und man so viel Potenzial in mir sieht.

Ali Mahmoudiyan | Stipendiat | Politikwissenschaft (Bachelor), Universität Leipzig
»Vor diesem Seminar hatte ich mir nie Gedanken darüber gemacht, wie wichtig die Reihenfolge ist, wenn ich eine Runde von vier Personen begrüßen möchte!«
Das Seminar „Business Knigge“ war für mich also eine Wiederholung und auch eine sehr nützliche Vertiefung von genau solchen Verhaltensweisen in wichtigen Situationen. Vor diesem Seminar hatte ich mir nie Gedanken darüber gemacht, wie wichtig zum Beispiel die Reihenfolge ist, wenn ich bei einem politischen Treffen oder im Businesskontext eine Runde von vier Personen begrüßen möchte und wen ich in der Runde zuerst begrüßen soll! Im Seminar haben wir gelernt: Hierarchie → Alter → Geschlecht. Und auch andere kleine, aber auf jeden Fall wichtige Feinheiten wie Dresscode (bis hin zur Sockenfarbe!), Smalltalkthemen etc.
Was ich persönlich an diesem Workshop sehr wertgeschätzt habe, waren die Kommunikationsfähigkeiten, die in kleinen Gruppenpräsentationen und sogar lustigen Rollenspielen von uns geübt wurden. Wir haben beispielsweise gelernt, wie Du-Botschaften in zwischenmenschlichen Konflikten Eskalation, Abwehrkräfte und Schuldgefühle verursachen und alle Beteiligten von einer Lösung weiterhin abhalten können. Während Ich-Botschaften hingegen für besseres, beidseitiges Verständnis, ergänzende Informationen und Empathie sorgen und bei der Findung einer gemeinsamen Lösung helfen.
Ich bin mir sicher, dass ich irgendwann im Laufe meines Lebens (z.B. in Human Resources oder Diplomatie) diese Fähigkeiten bestimmt sehr gut gebrauchen kann. Für all diese extrem wertvollen Inputs und diese wunderschönen Stunden bin ich meiner Stiftung sehr dankbar!
Seminar: 1×1 der Geldanlage
Zum Thema Finanzbildung fand im Dezember ein Seminar für die Stipendiaten statt. Die Referenten Rainer Kobusch und Detlef Lau machten deutlich, wie wichtig Vermögensaufbau schon in jungen Jahren ist. Neben der reinen Wissensvermittlung stand die aktive Einbeziehung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Fragen, Austausch und Praxisbeispiele im Vordergrund. Mit den beiden, die mittlerweile im Ruhestand sind, haben wir nach dem Seminar gesprochen.
Interview
Ihr habt einen Workshop zum Thema Vermögensaufbau für junge Menschen entwickelt. Was war euch besonders wichtig, den Stipendiaten bei eurem Workshop zu vermitteln?
Rainer: Besonders wichtig ist es uns zu vermitteln, dass Vermögensaufbau speziell für junge Menschen sowohl sehr wichtig als auch besonders attraktiv ist. Das hat unter anderem mit den spezifischen Eigenschaften unseres Geldsystems, aber auch den besonders positiven Effekten eines langfristigen Vermögensaufbaus zu tun.
Detlef: Die sicherste Investition ist die in sich selbst, Stichwort Humankapital. Vermögensaufbau ist in der Regel nur durch Konsumverzicht möglich. Es gilt Konsumschulden zu vermeiden, um die finanzielle Situation zu verbessern. Wichtig ist der Zusammenhang zwischen Zinseszinseffekt auf der einen Seite und Geldentwertung auf der anderen Seite.
Warum ist Vermögensaufbau gerade auch schon für junge Menschen so wichtig?
Detlef: Insgesamt bietet der Vermögensaufbau jungen Menschen die Möglichkeit, finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit, Flexibilität und ein besseres Fundament für ihre Zukunft zu schaffen. Vermögensaufbau schützt vor der Wertminderung des Geldes durch Inflation und legt den Grundstein für die Verwirklichung zukünftiger Lebensziele.
Rainer: Das „neunte Weltwunder“, sprich der Zinseszinseffekt, entfaltet seine erstaunliche Wirkung je länger er wirken darf. Ein Beispiel, um das zu verdeutlichen: wer jeden Monat 100 € mit einer erwarteten Rendite von 7 Prozent anlegt inklusive Wiederanlage der Erträge, kommt rechnerisch nach 10 Jahren auf gut 17.000 €, nach 20 Jahren auf 51.000 €, nach 40 Jahren auf über 248.000 €. Kurzum, wie so oft im Leben: je früher man anfängt, umso besser ist das Ergebnis.

Rainer Kobusch | zuletzt Vorstand der Union Investment Service Bank AG & Mitglied im Executive Committee der Union Investment Gruppe
»Finanzbildung wurde und wird leider viel zu stiefmütterlich behandelt.«
Wie kann ich als Student*in Vermögen aufbauen, wenn ich nur über geringe finanzielle Mittel verfüge? Wie sollte ich starten?
Detlef: Kostengünstige Anlagemöglichkeiten wie ETFs in Verbindung mit einem kostenlosen Girokonto und einem Depot erfordern niedrige Einstiegssummen. Zusätzlich kann auf einem Tagesgeldkonto Kapital angesammelt werden, z.B. als „Notgroschen“.
Rainer: Wir nennen es das „GTD Kontomodell“. Damit ist nicht ein Golf Turbodiesel gemeint, sondern die Grundstruktur für den Start des Vermögensaufbaus: Girokonto – Tagesgeld – Depot. Hört sich einfach an, ist es auch.
Die Finanzseminare für junge Menschen sind euch ein Herzensanliegen. Was ist eure Motivation für euer Engagement?
Detlef: In der heutigen Zeit werden Kenntnisse zum Thema Vermögensaufbau nur unzureichend vermittelt und das Angebot, dieses Wissen zu vermitteln, ist sehr gering bzw. wird nicht ausreichend wahrgenommen. Dies trifft insbesondere auf die Zielgruppe junger Menschen zu. Der Schlüssel zum Vermögensaufbau ist Kontinuität. Es ist sehr schön zu sehen, dass auch junge Menschen mit sehr viel Engagement und Wissbegier sich mit den Themen rund ums Geld beschäftigen wollen.
Rainer: Finanzbildung wurde und wird leider viel zu stiefmütterlich behandelt. Aktuell wird zwar vermehrt über Finanzbildung gesprochen, wir aber wollten ganz konkret ins Handeln kommen. Eine in Finanzfragen aufgeklärte Generation erreicht mit großer Wahrscheinlichkeit ein höheres Wohlstandsniveau, was letztlich der gesamten Gesellschaft zugutekommt.

Detlef Lau | zuletzt Sprecher und Geschäftsführer der Bank J. Safra Sarasin in Deutschland
»Die sicherste Investition ist die in sich selbst, Stichwort Humankapital.«
Welche Rolle spielt Geld in eurem Leben?
Detlef: In den letzten 45 Jahren spielte Geld eine entscheidende Rolle in meinem Leben. Der Umgang mit dem selbst verdienten Geld, aber auch die Verantwortung für das Vermögen anderer Menschen und Institutionen haben mich geprägt. Mir hat es immer sehr viel Freude bereitet, mein Wissen weiterzugeben. Zitat: Geld ist wie Treibstoff im Motor des Lebens – es ermöglicht uns voranzukommen, aber es sollte nicht das Ziel, sondern das Mittel für ein erfülltes und sinnvolles Leben sein.
Rainer: Da kann ich Detlef nur beipflichten. Zum einen hat sich Vermögensanlage und der verantwortungsvolle Umgang mit anvertrautem Vermögen wie ein roter Faden durch mein Berufsleben gezogen. Für mich persönlich ist Geld nie zum Selbstzweck geworden, es eröffnet einem im Leben aber deutlich mehr Möglichkeiten. Oder anders ausgedrückt: Langfristig erfolgreicher Vermögensaufbau sichert und erhöht die finanzielle Unabhängigkeit.
